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Fahrzeugortung - GSM Tracker vs. SatellitenTracker

Allgemein

Fahrzeugortungssysteme werden von Unternehmen immer häufiger in firmeneigenen Fahrzeugen installiert. Ein Vorteil ist, dass die Systeme die Koordination des Fuhrparks in Echtzeit ermöglichen ohne dass die Fahrer telefonisch nach Ihrem Standort gefragt werden müssen.

Für die moderne Ortung eines Fahrzeuges, sei es ein Auto, ein LKW, ein Boot oder ein einzelner Container, können zwei - auf den ersten Blick völlig unterschiedliche – Systeme eingesetzt werden. Auf der einen Seite entscheiden sich Flottenmanager für eine konventionelle Lösung, in der das Tracking ein GPS-Empfänger / GSM-Sender verrichtet. Andere wiederum entscheiden sich für ein System mit GPS-Empfänger / Satellitenmodem. Doch worin bestehen die Unterschiede, und was sind die Vor- und Nachteile der jeweiligen Möglichkeiten?

Gemeinsamkeiten von GSM-Tracker und Satelliten-Tracker

Grundsätzlich ist allen Systemen eines gemeinsam: die Positionsermittlung des zu überwachenden Fahrzeugs oder Objekts erfolgt über einen GPS-Empfänger. Dazu wird mit dem Empfänger auf das bereits seit Jahren bewährte amerikanische Global Positioning System (besser bekannt als GPS) zurück gegriffen. Sicherlich wäre es rein theoretisch möglich, auch auf die beiden im Ausbau befindlichen Systeme GALILEO oder GLONASS zu setzen. Allerdings macht das erst Sinn, wenn diese Systeme vollständig ausgebaut und verfügbar sind.

GSM-Systeme/ GSM-Tracker

Der wohl bedeutendste Vorteil eines GSM-Trackers liegt sicherlich in seiner großen Bekanntheit. Über die vorhandenen Mobilfunknetze können neben den Ortungsdaten schnell und preiswert viele Positions- und Zusatzdaten übertragen werden. Dies ist gerade bei Zustandsüberwachungen sensibler Systeme von Vorteil, da sich damit die Fahr- und Standzeiten äußerst genau protokollieren lassen und eine Programmierung oder Steuerung der Systeme auch aus der Ferne möglich ist.

Den vielen Vorteilen stehen allerdings einige entscheidende Nachteile gegenüber. Allen voran muss für den stetigen Datenaustausch jederzeit ein GSM-Netzempfang vorhanden sein, was in entlegenen Gebieten nicht immer gewährleistet ist. Das Modem des GSM-Trackers muss ständig mit Energie versorgt werden, was sich bei PKW und LKW zwar einfach realisieren lässt, jedoch einen hohen Stromverbrauch zur Folge hat. Bei Anhängern, Containern und anderen zu überwachenden Objekten könnte die Stromversorgung durch den Einsatz externer Batterien kompensiert werden, was sich allerdings in vielen Fällen sehr schwierig gestaltet.

GPS-Systeme / Satellitentracker

In den seltensten Fällen ist eine minutengenaue Auswertung überhaupt sinnvoll und an diesem Punkt greift die Satellitenkommunikation ein. Solche Satelliten-Tracker sind bestens für den weltweiten Einsatz geeignet, da sie ein einheitliches und weltweit funktionierendes Kommunikationssystem benutzen. Außerdem entfallen im Auslandseinsatz die Roamingkosten, wie sie bei GSM-Systemen meist üblich sind. Satelliten-Tracker arbeiten mit Ihren Primärbatterien oftmals viele Jahre völlig autark. Durch die geringeren Abmessungen sind hohe Schutzklassen (IP 67 oder IP 68) möglich. Dies macht die Geräte gerade für den Außeneinsatz sehr interessant und die Tracker lassen sich meist auch unauffällig an den entsprechenden Objekten anbringen.

Der größte Nachteil einer solchen Konfiguration liegt in der fehlenden Möglichkeit zur Fernwartung. Satelliten-Tracker verfügen meist nur über einen monodirektionalen Datenverkehr, dennoch gibt es bereits Geräte, die man zumindest mit einem kabellosen Programmiergerät konfigurieren kann.

GSM-Tracker und Satelliten-Tracker im direkten Vergleich

Bei der Fahrzeugortung müssen GSM-Tracker fast immer an das KFZ-Bordnetz angeschlossen werden. Daher ist ein Einsatz im nicht witterungsgeschützten Außenbereich ohne ständige Stromversorgung der entscheidende Vorteil bei der Anwendung von Satellitentrackern.

Beide Systeme sind meist mit Alarmfunktionen ausgestattet. GSM-Tracker können in diesem Fall eine SMS zu einem Mobiltelefon senden. Beim Einsatz von Satelliten-Trackern steht diese Möglichkeit nicht zur Verfügung, jedoch sind die Daten dieser Geräte online abrufbar und können über einen Webserver per Email oder SMS je nach Bedarf weitergeleitet werden.

Letztendlich gibt es für fast alle Anforderungen eine passende Lösung zur Fahrzeugüberwachung, die den Bedürfnissen des Anwenders gerecht wird.